Von Plouhinec aus erreichen Sie Concarneau bequem in etwas weniger als einer Stunde. Die Stadt ist ein faszinierendes Zusammenspiel aus moderner Hafenstadt und historischem Erbe – und ohne Zweifel einer der meistbesuchten Orte der gesamten Bretagne.
Das Wahrzeichen der Stadt ist die Ville Close, die historische Altstadt. Sie thront auf einer etwa 350 Meter langen und 100 Meter breiten Insel und wirkt wie eine uneinnehmbare, schwimmende Festung.
Der Zugang: Nur über eine schmale Zugbrücke gelangen Bewohner und Besucher in das Innere dieser ummauerten Halbinsel.
Mittelalterliches Flair: Die Ursprünge reichen weit zurück. Bereits im 10. Jahrhundert wurde die Insel von Mönchen besiedelt. Später entwickelte sie sich zu einer der strategisch wichtigsten französischen Festungen.
In den Gassen: Im Inneren der Mauern reihen sich typische bretonische Granithäuser mit bunten Fensterläden aneinander. Die schmalen, uralten Kopfsteinpflaster.
Ein absolutes Highlight ist der Spaziergang auf den mächtigen Wehrgängen. Entlang der massiven Stadtmauer bieten sich Ihnen immer wieder neue, spektakuläre Aussichtspunkte:
Genießen Sie den Blick auf das bunte Treiben im Yachthafen.
Beobachten Sie die ein- und auslaufenden Schiffe im Fischereihafen – Concarneau ist bis heute einer der bedeutendsten Fischereistandorte Frankreichs.
Lassen Sie den Blick über die Bucht und das offene Meer schweifen.
Heute ist ein Bummel durch die Ville Close ein Erlebnis für alle Sinne. Hinter den dicken Mauern finden Sie eine Fülle an Crêperien, Restaurants und charmanten Souvenirläden, die zum Verweilen und Stöbern einladen. Doch Concarneau ist weit mehr als eine historische Kulisse: Von den Wehrgängen der Altstadt aus haben Sie einen direkten Blick auf das geschäftige Treiben im Fischereihafen.
Concarneau ist bis heute eine der lebendigsten Hafenstädte der Bretagne. Sie ist geprägt von aktivem Schiffsbau sowie einer bedeutenden Küsten- und Hochseefischerei.
Frischer Fisch: Es versteht sich von selbst, dass fangfrischer Fisch hier das kulinarische Markenzeichen ist.
Die Kunst der Sardine: Eine ganz besondere Spezialität sind die Sardinen. In Concarneau werden sie in höchster Qualität noch oft von Hand zubereitet und konserviert. Die farbenfroh gestalteten Dosen, in denen sie angeboten werden, ähneln kleinen Kunstwerken und sind eine Hommage an die lange Fischerei-Tradition der Stadt.
Die auf einer 350 Meter langen Insel gelegene Altstadt bleibt das Herzstück Concarneaus. Wie eine schwimmende Festung liegt sie im Meer, nur über eine kleine Zugbrücke mit dem Festland verbunden. Die schmalen Pflastergassen mit ihren robusten Granithäusern und bunten Fensterläden versetzen Besucher in eine andere Zeit, während der Blick von der Stadtmauer auf den modernen Yacht- und Fischereihafen die Verbindung zur Gegenwart schafft.
Für Krimi-Fans ist Concarneau untrennbar mit einem Namen verbunden: Georges Dupin. Die Stadt ist der Sitz des Kommissariats in den inzwischen Kult gewordenen Bretagne-Krimis von Jean-Luc Bannalec. Bei einem Spaziergang durch die Stadt begegnen Ihnen auf Schritt und Tritt die Schauplätze der Romane.
Das „L'Amiral“: Direkt am Eingang zur Ville Close finden Sie das berühmte Restaurant L'Amiral. Hier bestellt Dupin in fast jedem Band sein geliebtes Entrecôte (und seinen obligatorischen Petit Café).
Ein kleiner Tipp:
Das Restaurant wird mittlerweile von Fans wie eine Pilgerstätte besucht. Wenn Sie dort essen möchten, sollten Sie unbedingt rechtzeitig reservieren oder auf die Randzeiten ausweichen!
Das Kommissariat selbst ist im echten Leben übrigens kein Polizeigebäude, sondern beherbergt Teile der Stadtverwaltung. Es liegt direkt gegenüber der Markthalle – ein schnelles Foto vom Gebäude gehört für echte Fans einfach dazu!
Wer tiefer in die Geheimnisse der Unterwasserwelt eintauchen möchte, sollte das Marinarium (Station marine de Concarneau) besuchen. Es gehört zum renommierten Muséum National d'Histoire Naturelle und bietet einen faszinierenden Einblick in die Arbeit der Meeresbiologen.
Artenvielfalt entdecken: In großen Schauaquarien – eines davon fasst beeindruckende 120.000 Liter – können Sie die Flora und Fauna der bretonischen Küste aus nächster Nähe bewundern.
Der „Fischkindergarten“: Ein besonderes Highlight ist der Bereich, in dem junge Meeresbewohner aufgezogen werden. Hier wird die Bedeutung der Ozeane und ihrer Artenvielfalt greifbar.
Wissen erleben: Ergänzt wird die Ausstellung durch interessante Filme und interaktive Stationen, die den Schutz der Meere thematisieren.
Öffnungszeiten & Preise 2026
Adresse:
Place de la Croix, 29900 Concarneau
Das Marinarium ist fast das gesamte Jahr über täglich geöffnet (nur im Januar sowie am 25. Dezember und 1. Januar geschlossen):
Februar, März, Oktober, November & Dezember: 14:00 bis 18:00 Uhr
April, Mai, Juni & September: 10:00 bis 12:00 Uhr und 14:00 bis 18:00 Uhr
Juli & August: Durchgehend von 10:00 bis 19:00 Uhr
Eintrittspreise (aktualisiert für 2026):
Erwachsene: 8,50 €
Kinder (3 bis 15 Jahre): 6,00 €
Studenten / Arbeitssuchende: 7,00 €
Direkt beim Betreten der Ville Close stoßen Sie auf dieses spannende Museum. Es ist eines der bedeutendsten seiner Art und zeigt eindrucksvoll, wie der Fischfang die Stadt Concarneau über Jahrhunderte geprägt hat.
Das Highlight: Sie können das Schiff „Hémérica“ besichtigen – einen echten Seitentrawler, der fest im Hafenbecken am Museum liegt. Man darf unter Deck gehen, den Maschinenraum sehen und die engen Kojen der Fischer bestaunen.
Für Familien: Es gibt viele interaktive Modelle und Exponate zur Schiffbautechnik und zur Geschichte der Konservenherstellung.
Praktische Infos (Stand 2026):
Öffnungszeiten: Täglich von 10:00 bis 18:00 Uhr (in der Hauptsaison Juli/August sogar bis 19:00 Uhr). Im Winter teilweise Montags geschlossen.
Eintrittspreise: Erwachsene ca. 7,50 €, Kinder/Jugendliche ca. 5,00 €.
Wenn Sie Ihren Besuch für den August planen, können Sie ein ganz besonderes Spektakel erleben:
Das Fest der „Filets Bleus“. Es gehört zu den größten und traditionsreichsten Veranstaltungen der Bretagne und lockt jedes Jahr tausende Besucher nach Concarneau.
Der Name erinnert an die blauen Fischernetze, die früher typisch für die Hafenstadt waren. Das Fest entstand bereits 1905 – allerdings nicht zum Vergnügen, sondern aus Solidarität. Als die Sardinen ausblieben und die Fischerfamilien bittere Not litten, gründeten die Bürger dieses Fest, um Spenden zu sammeln.
Was Sie erwartet:
Prachtvolle Paraden: Hunderte Teilnehmer ziehen in den kostbaren, traditionellen Trachten der Region durch die Straßen. Besonders beeindruckend sind die kunstvoll gestärkten Spitzenhauben (Coiffes) der Frauen.
Keltische Klänge: Überall in der Stadt und am Hafen hört man die Klänge von Bagadoù (bretonischen Musikgruppen), Harfen und Akkordeons.
Tanz und Kulinarik: Auf großen Bühnen werden traditionelle Tänze vorgeführt, und an zahlreichen Ständen können Sie regionale Köstlichkeiten probieren.
Auf Youtube zeigen wir Ihnen das schönste Ende der Welt:
Information pour nos visiteurs francophones :
Certaines pages de notre site web ne sont actuellement disponibles qu'en allemand. Nous vous remercions de votre compréhension. Pour les consulter dans votre langue, il vous suffit d'utiliser le module Google Translate ci-dessous : sélectionnez simplement "Français" et la page s'affichera automatiquement dans votre langue maternelle:
Hier geht es (über den Button "Le direct" oben rechts auf der Seite von France Bleu Breizh Izel) direkt zum Livestream des Radiosenders für die Regionen Finistère, Côtes-d'Armor und Morbihan von France Bleu
Design und Copyright
© 2018
U. Schmitt
Alle Inhalte dieser Homepage, insbesondere Texte und Fotografien, sind urheberrechtlich geschützt. Wer gegen das Urheberrecht verstößt (z.B. Bilder oder Texte unerlaubt kopiert), macht sich gem. §§ 106 ff UrhG strafbar. Falls Sie Inhalte dieser Seite verwenden möchten, fragen Sie uns bitte.
SIRET 98167361900012