Die Straße der Leuchttürme an der Nordküste des Finistère gehört zu den beeindruckendsten Reiserouten des Finistère. Besonders das historische Fischerdorf Meneham und die bizarren Felsformationen von Kerlouan an der Côte des Légendes machen diesen Ausflug unvergesslich.
Der Weg hinauf auf die Nordküste nimmt etwa 1 Stunde 45 Minuten in Anspruch, unterwegs lohnt sich ein Halt in der historischen Stadt Landerneau.
Die Pont de Rohan: Bewundern Sie eine der letzten bewohnten Brücken Europas. Seit über 500 Jahren trotzt sie den Gezeiten des Elorn.
Architektonische Schätze: Schlendern Sie vorbei an malerischen Häusern aus dem 16. bis 19. Jahrhundert, die das reiche Erbe dieser Handelsstadt widerspiegeln.
Kurze Pause: Ein idealer Ort für einen ersten Espresso am Flussufer, bevor es weiter Richtung Norden geht.
In einem ehemaligen Kapuzinerkloster (den Capucins) aus dem 17. Jahrhundert erwartet Sie moderne Kunst auf Weltniveau.
Renommierte Ausstellungen: Der Fonds Leclerc ist berühmt für seine hochkarätigen Wechselausstellungen. In den letzten Jahren wurden hier Werke von Giganten wie Picasso, Miró, Giacometti, Chagall und sogar Pop-Kultur-Größen wie Enki Bilal oder John Howe (illustrator von Tolkiens Herr der Ringe) gezeigt.
Das Ambiente: Die Architektur verbindet historische Granitmauern mit modernster Ausstellungsästhetik. Es ist ein Ort, der Kunst für jeden zugänglich macht – nahbar und doch spektakulär.
Lage: Das Zentrum befindet sich direkt in der Innenstadt, nur wenige Gehminuten von der berühmten bewohnten Brücke Pont de Rohan entfernt.
Nach diesem kulturellen Intermezzo verlassen Sie Landerneau und fahren etwa 30 Minuten weiter nördlich an die Côte des Légendes.
Die Landschaft verändert sich zusehends: Die Felder werden weiter, der Wind frischer und bald tauchen die ersten gigantischen Granitblöcke am Horizont auf.
Sie erreichen Ihr erstes Ziel an der Küste: das legendäre Dorf Meneham.
Meneham – oder Ménez Ham auf Bretonisch (das Dorf auf dem Berg) – ist weit mehr als nur ein Museum. Es ist ein lebendiges Denkmal bretonischer Geschichte, ein restauriertes Algenfischerdorf, eingebettet in eine Kulisse, die wie von Riesen erschaffen wirkt.
Naturphänomen Granitküste: Das Dorf schmiegt sich zwischen riesige, bizarr geformte Granitblöcke, die direkt an einen traumhaften Dünenstrand grenzen. Ein Ort, an dem die Kraft des Atlantiks und die Beständigkeit des Steins aufeinandertreffen.
Wiederbelebung einer Legende: Nachdem die letzten Bewohner das Dorf in den 1970er-Jahren verließen, drohte es zu verfallen. Heute erstrahlen die charakteristischen Strohdeckhäuser (Chaumières) und das ikonische Wachhaus (Corps de Garde) wieder in ihrem ursprünglichen Glanz – originalgetreu und mit Liebe zum Detail restauriert.
Eintauchen in den Alltag der Algenfischer: In den kleinen Museumsbereichen wird die harte Arbeit und das einfache Leben der Menschen im Pays Pagan spürbar. Wer nach der Zeitreise hungrig ist, findet im örtlichen Restaurant die passende Stärkung in authentischer Atmosphäre.
Wenn Sie Meneham besuchen, führt kein Weg an ihm vorbei: dem wohl bekanntesten Fotomotiv der Region. Das historische Wachhaus (Corps de Garde) ist ein Meisterwerk der Anpassung an die Natur.
Zwischen den Giganten: Wie von zwei Riesen schützend in die Zange genommen, schmiegt sich das Gebäude aus dem Jahr 1756 in die massiven Granitfelsen. Diese natürliche Festung bot den Wächtern nicht nur Schutz vor den rauen Atlantikstürmen, sondern machte das Haus von der Seeseite aus nahezu unsichtbar.
Wächter der „Küste der Legenden“: Ursprünglich als militärischer Beobachtungsposten errichtet, thront es erhaben über der Côte des Légendes und erzählt von Zeiten, in denen der Horizont ständig nach Schiffen abgesucht wurde.
Die Geburtsstunde des Dorfes: Das Wachhaus war der Pionier an diesem Küstenabschnitt. Erst fast ein Jahrhundert später, um 1840, siedelten sich die Algenfischer im Windschatten dieses ersten Gebäudes an und gründeten das Dorf, das wir heute bewundern können.
Direkt vor den Stufen des Wachhauses erstreckt sich die Küste der Legenden/ Côte des Légendes. Hier verschwimmen die Grenzen zwischen Natur und Fantasie.
Ein Garten aus Stein: Die bizarren Felsformationen von Kerlouan sind weit über die Grenzen der Bretagne hinaus bekannt. Mit ein wenig Fantasie lassen sich in den monumentalen Granitblöcken Fabelwesen, versteckte Tiergestalten und versteinerte Riesen entdecken – ein faszinierendes Erlebnis, besonders für Kinder.
Kontrastreiche Idylle: Hinter der sanft geschwungenen Dünenlandschaft verbergen sich traumhafte, weiße Sandstrände. Das Spiel aus dem türkisfarbenen Wasser des Atlantiks und den hellen Dünen wirkt fast karibisch – wäre da nicht die raue, frische Brise der Nordbretagne.
Zeit zum Durchatmen: Die weitläufige Küste lädt zu ausgiebigen Spaziergängen ein, bei denen man die Seele baumeln lassen kann. Ob für ein gemütliches Picknick im Schutz der Felsen oder eine Wanderung auf dem Zöllnerpfad (GR34) – dieser Ort bietet Erholung pur.
Bevor Sie die endgültige Rückreise nach Süden antreten, machen Sie von Meneham aus einen kurzen, nur etwa 5 Kilometer langen Abstecher weiter die Küste hinauf. Ihr Ziel ist die Landspitze von Brignogan-Plages, wo einer der meistfotografierten Leuchttürme Frankreichs auf Sie wartet: der Phare de Pontusval.
Der Phare de Pontusval ist kein gigantischer Turm wie die Île Vierge, aber er besticht durch seine einzigartige Lage und seinen fast schon niedlichen Charme.
Harmonie aus Stein: Der 18,5 Meter hohe, weiße Turm wurde 1847 erbaut und thront auf einer Ansammlung riesiger, rundgeschliffener Granitfelsen. Er wirkt fast so, als wäre er organisch aus dem Stein gewachsen.
Wächter der tückischen Riffe: Trotz seiner geringen Größe hat er eine lebenswichtige Aufgabe: Er markiert eine der gefährlichsten Zonen der Nordküste, die für ihre tückischen Felsen im Meer berüchtigt ist. Sein Licht reicht rund 10 Seemeilen (ca. 18,5 km) weit.
Privatbesitz mit Geschichte: Lange Zeit wurde der Turm von einer Leuchtturmwärterin bewohnt – er ist einer der wenigen Türme, die eine sehr wohnliche, fast gemütliche Atmosphäre ausstrahlen.
Bizarre Felswelten: Die gesamte Landspitze ist übersät mit gigantischen Granitblöcken. Bei Ebbe können Sie stundenlang zwischen den Felsen klettern oder in den kleinen, glasklaren Buchten die Ruhe genießen.
Die Kapelle Pol: Ganz in der Nähe befindet sich die kleine Kapelle Pol, die ebenfalls auf einem riesigen Felsen errichtet wurde – ein weiteres fantastisches Fotomotiv.
Ein Paradies für Fotografen: Besonders bei Sonnenuntergang, wenn der Granit in warmen Gold- und Rosatönen leuchtet, ist Pontusval ein magischer Ort, der die Seele der Bretagne perfekt einfängt.
Was den Besuch in Pontusval so besonders macht, sind die beiden Strände, die den Leuchtturm förmlich einrahmen. Sie bieten zwei völlig unterschiedliche Stimmungen:
Plage du Phare (links vom Turm): Dieser kleine, geschützte Strand liegt direkt im Windschatten der massiven Granitfelsen, auf denen der Leuchtturm thront. Mit seinem feinen weißen Sand und den glatt geschliffenen Felsen wirkt er fast wie eine private Bucht – ideal für eine kurze Rast mit direktem Blick auf den Phare de Pontusval.
Plage de Porspol (Rechts vom Turm): Wenn Sie den Blick nach rechts wenden, erstreckt sich dort die Bucht von Porspol. Die flache Bucht mit ihrem hellen Wasser ist ein wunderbarer Ort, um die Weite der Küste zu genießen und die Seele baumeln zu lassen.
Von Meneham aus führt Sie der Rückweg Richtung Süden (Plouhinec) immer an der zerklüfteten Küste entlang. Ihr erstes Ziel: Der Lilia-Archipel, in dessen Herz ein wahrer Rekordhalter über das Meer wacht.
Die „Île Vierge“ (Enez Werc'h) markiert stolz die Grenze zum Ärmelkanal. Hier steht ein Monument der Seefahrtsgeschichte:
Ein steinerner Gigant: Mit einer stolzen Höhe von 82,5 Metern ist er der höchste aus Stein gemauerte Leuchtturm Europas.
Leuchtkraft der Superlative: Sein Lichtsignal reicht beeindruckende 27 Seemeilen (ca. 52 Kilometer) weit in den Atlantik hinaus.
Architektonisches Juwel: Das Innere des Turms ist mit 12.500 Opalglasplatten verkleidet – ein faszinierendes Detail, das man von außen kaum vermutet.
Ein Besuch der Insel ist wetter- und gezeitenabhängig und gerade deshalb so reizvoll:
Zu Fuß durch das Watt: Bei Ebbe können Sie sich geführten Touren anschließen und die etwa 1.500 Meter zur Insel trockenen Fußes über den Meeresgrund zurücklegen.
Per Boot: Bei Flut bringen Sie kleine Boote vom Hafen in Plouguerneau direkt zum Fuß des Giganten.
Die Herausforderung: Sind Sie bereit für 397 Stufen? Wer den Aufstieg wagt, wird mit einem unvergleichlichen Panoramablick über den gesamten Archipel belohnt.
Bevor Sie den Blick wieder ganz dem Meer zuwenden, lohnt sich ein kurzer Halt an der Pointe de Kastell-Ac’h in Lilia-Plouguerneau. Direkt gegenüber der Île Vierge erwartet Sie eine besondere Begegnung.
"L'homme qui marche": Die markante Skulptur des Künstlers René Coutelle zeigt den großen französischen Dichter und Denker Victor Hugo.
Symbolik an der Küste: Die Statue stellt den „schreitenden Mann“ dar, der dem Wind und den Elementen trotzt – genau wie die Seeleute und Bewohner dieser rauen Küste.
Der perfekte Fotospot: Von hier aus haben Sie nicht nur die Statue im Fokus, sondern auch den gewaltigen Phare de l’Île Vierge im Hintergrund.
Die Reise führt Sie weiter die Küste entlang Richtung Süden, bis Sie das charmante Hafenstädtchen Le Conquet erreichen.
Hier, auf der zerklüfteten Halbinsel Kermorvan, thront ein Leuchtturm von ganz eigenem Charakter.
Der westlichste Punkt: Der 1849 erbaute Phare de Kermorvan hält einen besonderen Titel: Er ist der westlichste Leuchtturm auf dem französischen Festland.
Architektonische Besonderheit: Im Gegensatz zu den meist runden Türmen besticht dieser Leuchtturm durch seine markante viereckige Form aus Granit. Er wirkt weniger wie ein Turm, sondern eher wie eine stolze Festung, die dem Atlantik trotzt.
Sicherheit im „Chenal du Four“: Gemeinsam mit seinen Gefährten auf den vorgelagerten Inseln sichert er die Durchfahrt durch den Chenal du Four. Diese Meerenge zwischen dem Festland und dem Molène-Archipel gilt als eine der anspruchsvollsten Seestraßen der Welt.
Ein Tipp für Entdecker
Der Leuchtturm ist über einen wunderschönen Wanderweg auf der Halbinsel erreichbar. Da die Halbinsel Kermorvan unter Naturschutz steht, ist der Zugang für Autos gesperrt – was den Spaziergang dorthin zu einem ruhigen und entspannenden Naturerlebnis macht.
Foto © Mairie/Commune von Le Conquet (www.leconquet.bzh/)
Weiter geht es zum nächsten und wohl bekanntesten Leuchtturm auf diesem Küstenabschnitt, dem Phare de Saint Mathieu.
Die Landspitze von Saint-Mathieu ist ein Ort voller Kontraste. Hier stehen die imposanten Ruinen einer alten Abtei Seite an Seite mit einem modernen Leuchtturm und einer militärischen Funkstation (Sémaphore). Ein Ort, der wie kaum ein anderer das Ende der Welt (Finistère) symbolisiert.
Der heutige Phare de Saint-Mathieu thront inmitten der Überreste einer Benediktiner-Abtei aus dem 11. Jahrhundert.
Sicherheit vor Denkmalschutz: Als der Bau des Turms 1831 begann, musste ein Teil der historischen Klosterruinen weichen. Damals war das Ziel klar: Die gefährliche Durchfahrt zur Bucht von Brest (Rade de Brest) musste durch ein starkes Leuchtfeuer gesichert werden.
Die Reichweite: Heute sendet das Leuchtfeuer in 37 Metern Höhe alle 15 Sekunden ein Signal aus, das bis zu 29 Seemeilen (ca. 54 km) weit über den Atlantik strahlt.
Das Ende einer Ära: 1996 wurde der Turm vollständig automatisiert. Zehn Jahre später, im Jahr 2006, verließ schließlich der letzte Leuchtturmwärter seinen Posten – ein bewegender Moment in der Geschichte dieses maritimen Wächters.
Ein Besuch der Pointe de Saint-Mathieu ist erst dann komplett, wenn man die Welt von oben betrachtet hat.
Die Herausforderung: Nehmen Sie die Stufen in Angriff! Wer die 163 Stufen im Inneren des Turms erklimmt, wird Schritt für Schritt mit einer Zeitreise durch die Architektur des Bauwerks belohnt.
Die Belohnung: Oben angekommen, erwartet Sie eine atemberaubende 360-Grad-Aussicht. Der Blick schweift über die Ruinen der Abtei, die weite Bucht von Brest (Rade de Brest) und bei klarer Sicht sogar bis hinüber zur Halbinsel Crozon und den vorgelagerten Inseln.
Unser Tipp: Besonders in der Abenddämmerung, wenn das Leuchtfeuer seinen Dienst aufnimmt und die Sonne im Atlantik versinkt, ist die Pointe de Saint-Mathieu ein magischer Ort.
Die monumentalen Ruinen der Abtei sind das Herzstück der Landspitze. Als Sanctus Mattheus de Finibus Terrae (Heiliger Matthäus am Ende der Welt) thronen sie auf den Klippen und trotzen seit fast tausend Jahren den Stürmen des Atlantiks ganz auf der äußersten westlichen Spitze Frankreichs.
Ein steinerner Zeuge der Jahrhunderte: Auch wenn heute nur noch Ruinen stehen, ist die einstige Pracht des religiösen Komplexes greifbar. Bestaunen Sie die romanische Fassade, die massiven Pfeiler und die gotischen Bögen des Langhauses, deren Entstehung vom 10. bis zum 15. Jahrhundert reicht.
Die Legende vom Apostel: Die Geschichte des Ortes reicht vermutlich weit über den Bau aus dem 11. Jahrhundert hinaus. Die Legende besagt, dass bereits im 6. Jahrhundert eine kleine Abtei gegründet wurde, um die wertvollen Reliquien des heiligen Apostels Matthäus sicher zu beherbergen.
Kultur-Tipp: Direkt hinter den beeindruckenden Ruinen finden Sie die Kapelle Notre-Dame-de-Grâce. Sie beherbergt heute ein kleines Museum, das tiefe Einblicke in die Geschichte der Mönche und das einstige Leben in der Abtei bietet.
Die Abtei auf der Pointe de Saint-Mathieu in ihrem Glanzzeiten
Kurz vor den Toren von Brest erreicht die Küstenstraße einen ihrer fotogensten Punkte. Der Phare du Petit Minou markiert gemeinsam mit seinem Partner, dem Leuchtturm von Portzic, das schmale Nadelöhr zur Bucht von Brest (Rade de Brest).
Präzision auf See: Der 1848 erbaute Turm erhebt sich 34 Meter über den Meeresspiegel. Mit einer Reichweite von 19 Seemeilen (ca. 35 km) leitet er Schiffe sicher durch die tückische Meerenge in den Hafen von Brest.
Vom Sperrgebiet zur Automatisierung: Bis 1989 war das Gelände militärisches Sperrgebiet. Zeugen dieser Ära sind der ehemalige Radarturm der französischen Marine (Sémaphore), der im Kalten Krieg den Schiffsverkehr lückenlos überwachte.
Hinter der malerischen Kulisse des Leuchtturms verbergen sich massive Festungsanlagen, die von der strategischen Bedeutung dieses Ortes zeugen:
Das Erbe von Vauban: Zwischen 1694 und 1697 ließ der berühmte Festungsbaumeister Vauban hier das Fort du Petit Minou errichten, um Brest vor Angriffen von der Seeseite zu schützen.
Dunkle Kapitel: Während des Zweiten Weltkriegs wurde das Fort von deutschen Truppen besetzt, die die Anlage um einen gewaltigen Bunker direkt hinter dem Leuchtturm erweiterten – ein steinerner Zeuge der jüngeren Geschichte.
Für die Strecke vom Phare du Petit Minou zurück nach Plouhinec sollten Sie etwa 1 Stunde 45 Minuten einplanen.
Über die Rade de Brest: Sie verlassen die Umgebung von Brest über die beeindruckende Pont de l'Iroise. Diese Schrägseilbrücke bietet Ihnen noch einmal einen spektakulären Panoramablick über das maritime Treiben im Hafen.
Durch die Cornouaille: Die Route führt Sie zügig über die N165 Richtung Süden. Nach der Abfahrt bei Quimper geht es über die Landstraße durch das hügelige Hinterland.
Ankunft über Plozévet: Schließlich erreichen Sie Plouhinec aus Richtung Plozévet. Sobald Sie die vertraute Küstenlandschaft des Südens erreichen, sind Sie zurück in Ihrer „Heimat auf Zeit“.
Auf Youtube zeigen wir Ihnen das schönste Ende der Welt:
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