Kir Breton mit Meerblick, Terrasse Ferienhaus Ker Armor
Was im Burgund der Weißwein ist, ist in der Bretagne natürlich der Cidre!
Kir Breton ist die charmante regionale Antwort auf den Klassiker aus dem Osten Frankreichs. Während das Original auf trockenem Weißwein basiert, setzt die bretonische Variante auf die fruchtige Herbe des Apfelweins.
Traditionell wird der Kir mit Crème de Cassis (Schwarze Johannisbeere) zubereitet. Doch die Bretagne bietet noch viel mehr Spielraum für Ihren persönlichen Geschmack. Probieren Sie den Aperitif auch mit:
Crème de mûre (Brombeere)
Crème de framboise (Himbeere)
Crème de pêche (Pfirsich)
Crème de fraise de Plougastel (Erdbeeren aus der berühmten Anbauregion Plougastel)
Die Zubereitung ist denkbar einfach, aber das Ergebnis ist pure Lebensfreude:
Geben Sie ca. 2 cl der Frucht-Crème (oder je nach Belieben etwas mehr oder weniger) in ein Weinglas.
Gießen Sie das Glas mit gut gekühltem Cidre Brut auf. Durch die herbe Note des trockenen Cidre harmonieren die süßen Fruchtaromen perfekt.
Egal, in welcher Sprache Sie anstoßen – das Gefühl bleibt das gleiche:
Deutsch: Prost!
Französisch: À la vôtre !
Bretonisch: Yec'hed mat!
Kir Breton im Wintergarten von Ferienhaus Tal Ar Mor in Plouhinec, Cap Sizun
Vergessen Sie Löffelbiskuit und Espresso – beim Tir'a Breizh trifft italienische Cremigkeit auf das kulinarische Gold der Bretagne. Knusprige Butterkekse und feinstes Salzkaramell machen dieses Dessert zu einem unvergesslichen Abschluss für jedes bretonische Menü.
Palets Bretons (die typischen dicken, mürben Butterkekse)
Caramel au beurre salé (bretonische Salzkaramell-Creme)
250 g Mascarpone
3 frische Eier
60 g Puderzucker
1 Päckchen Vanillezucker
Eine Prise Salz
Kakaopulver (zum Bestäuben)
Trennen Sie zunächst die Eigelbe sorgfältig vom Eiweiß. Schlagen Sie die Eigelbe zusammen mit dem Puderzucker und dem Vanillezucker in einer Schüssel auf, bis die Masse hell und schaumig ist.
Rühren Sie die Mascarpone unter die Eigelb-Zucker-Mischung, bis Sie eine vollkommen homogene, glatte Creme erhalten. Für das echte bretonische Aroma rühren Sie nun einen großzügigen Löffel Caramel au beurre salé unter die Masse.
Schlagen Sie die Eiweiße mit einer Prise Salz steif, bis sie einen festen Eischnee bilden. Heben Sie den Eischnee anschließend ganz vorsichtig mit einem Teigschaber unter die Mascarponecreme, damit die Füllung schön luftig bleibt.
Für die perfekte Optik schichten Sie das Dessert am besten in transparenten Gläsern:
Der Boden: Geben Sie eine Lage grob zerbröselte Palets Bretons in die Gläser.
Das flüssige Gold: Setzen Sie einen kleinen Löffel Salzkaramell direkt auf die Kekse.
Die Creme: Verteilen Sie darauf einen großen Löffel der Mascarpone-Mischung.
Wiederholung: Schichten Sie erneut Keksbrösel, einen Klecks Karamell und schließen Sie mit einer letzten Schicht Creme ab.
Stellen Sie das Tir'a Breizh für einige Stunden (am besten über Nacht) in den Kühlschrank. So können die Aromen durchziehen und die Kekse nehmen die Feuchtigkeit der Creme leicht auf. Kurz vor dem Servieren sieben Sie nach Belieben etwas Kakaopulver und einige Palet Breton Brösel darüber.
Tipp: Das Tir'a Breizh lässt sich wunderbar vorbereiten. Je länger es kühlt, desto besser verbinden sich die salzigen Noten des Karamells mit der süßen Mascarpone. Ein echtes Muss für jeden Bretagne-Fan!
Bon appétit!
Tiramisu Breton mit Meerblick bei uns im Ferienhaus Tal Ar Mor
Far Breton aux Pruneaux mit Meerblick auf der Terrasse von Ferienhaus Ker Armor
250 g Mehl (gesiebt)
400 g Backpflaumen
250 g Zucker
4 große Eier
1 Liter frische Vollmilch
30 g gesalzene Butter (Beurre demi-sel)
1 Prise Salz
1 Verschlusskappe Rum
Vorbereiten: Heizen Sie den Backofen auf 220 °C (Thermostat 7) vor. Waschen Sie die Backpflaumen und lassen Sie diese in lauwarmem Wasser einweichen, während Sie den Teig zubereiten. So werden sie im Kuchen besonders zart.
Den Teig anrühren: Sieben Sie das Mehl und vermischen Sie es mit dem Zucker und der Prise Salz. Formen Sie eine Mulde in der Mitte und geben Sie die Eier hinein.
Mischen: Geben Sie die Milch nach und nach hinzu und schlagen Sie die Masse fortlaufend mit dem Schneebesen auf. Rühren Sie so lange, bis ein vollkommen glatter, homogener Teig ohne Klumpen entsteht. Verfeinern Sie den Teig zum Schluss mit dem Rum.
Die Form füllen: Fetten Sie Ihre Backform großzügig mit der gesalzenen Butter ein. Verteilen Sie die abgetropften Backpflaumen gleichmäßig auf dem Boden der Form und gießen Sie den Teig vorsichtig darüber.
Das Backen: Schieben Sie den Far in den heißen Ofen.
Backen Sie ihn zuerst 20 Minuten bei 220 °C.
Senken Sie die Temperatur danach auf 180 °C und backen Sie ihn für weitere 30 Minuten.
Ruhen lassen: Nehmen Sie den Kuchen aus dem Ofen und lassen Sie ihn direkt in der Form abkühlen.
Genießen Sie den Far Breton am besten Zimmertemperatur (lauwarm) – so entfaltet er sein volles Aroma. Dazu ein leckerer Café von Savina und der Tag ist gerettet.
Tipp: Im Kühlschrank bleibt der Far 3 bis 4 Tage frisch.
Für eine leichtere, originelle Version können Sie die Milch durch 1 Liter Bauern-Apfelsaft ersetzen. Tauschen Sie die Pflaumen gegen 3 Äpfel aus, die Sie in Würfel schneiden und kurz mit etwas Butter und Zucker in der Pfanne karamellisieren.
Der Kouign-Amann ist die Königsdisziplin der bretonischen Backkunst.
Sein Name bedeutet schlicht „Butterkuchen“ (Kouign = Kuchen, Amann = Butter), was tiefstapelt, denn es handelt sich um einen raffinierten, karamellisierten Schichtkuchen aus Hefeteig.
Der Kouign-Amann wurde im 19. Jahrhundert in Douarnenez erfunden. Das Geheimnis dieses Kuchens ist die „Tourage“ – ein Verfahren, bei dem Butter und Zucker in vielen Schichten in einen Hefeteig eingearbeitet werden, bis beim Backen eine unvergleichliche, knusprige Karamellkruste entsteht.
Kouign-Amann auf der Terrasse von Ferienhaus Ker Armor in Plouhinec
250 g Mehl (Type 405 oder 550)
150 ml lauwarmes Wasser
10 g frische Hefe (oder ½ Päckchen Trockenhefe)
200 g gesalzene Butter (Beurre demi-sel) – zimmerwarm, aber fest
200 g Zucker (plus etwas extra zum Bestreuen)
1 Prise Salz (falls keine gesalzene Butter verwendet wird)
Lösen Sie die Hefe im lauwarmen Wasser auf. Vermischen Sie das Mehl mit der Hefemischung und einer Prise Salz. Kneten Sie den Teig etwa 5 bis 10 Minuten lang, bis er elastisch ist und nicht mehr klebt. Lassen Sie den Teig an einem warmen Ort abgedeckt für ca. 1 Stunde gehen, bis er sein Volumen verdoppelt hat.
Rollen Sie den Teig auf einer bemehlten Fläche zu einem Quadrat aus (ca. 1 cm dick). Verteilen Sie die gesalzene Butter in kleinen Flocken oder als flaches Quadrat in der Mitte des Teigs. Klappen Sie die Ecken des Teigs wie einen Briefumschlag über die Butter, sodass diese komplett eingeschlossen ist.
Rollen Sie den Teig vorsichtig zu einem langen Rechteck aus. Bestreuen Sie die Oberfläche großzügig mit dem Zucker.
Falten Sie den Teig nun in Drittel (wie einen Geschäftsbrief): Das obere Drittel in die Mitte, das untere darüber.
Drehen Sie den Teig um 90 Grad, rollen Sie ihn erneut aus, bestreuen Sie ihn wieder mit Zucker und falten Sie ihn erneut.
Wiederholen Sie diesen Vorgang insgesamt drei- bis viermal. Der Zucker verbindet sich dabei mit der Butter zwischen den Teigschichten.
Legen Sie den gefalteten Teig vorsichtig in eine gut gefettete, runde Backform. Drücken Sie ihn leicht an den Rand. Lassen Sie den Kuchen nochmals 30 Minuten ruhen. Bestreuen Sie die Oberseite vor dem Backen mit einer letzten Schicht Zucker.
Heizen Sie den Ofen auf 200 °C (Ober-/Unterhitze) vor. Backen Sie den Kouign-Amann für ca. 30 bis 35 Minuten.
Wichtig: Achten Sie darauf, dass der Zucker karamellisiert, aber nicht verbrennt. Er sollte tief goldbraun und glänzend sein.
Auf Youtube zeigen wir Ihnen das schönste Ende der Welt:
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